Notenpunkte in Noten umrechnen

Ab der Oberstufe verändert sich die Notengebung in ein neues System und es kann auf den ersten Blick verwirrend sein, aber so muss es nicht sein. Hier die Erklärung der Notenpunkte und wie man sie in gegebene Noten umrechnen kann, die man gemeinhin kennt.

Ab der Oberstufe verändert sich die Notengebung in ein neues System und es kann auf den ersten Blick verwirrend sein, aber so muss es nicht sein. Hier die Erklärung der Notenpunkte und wie man sie in gegebene Noten umrechnen kann, die man gemeinhin kennt.

Die Notenpunkte

Die Notenpunkte unterscheiden sich nur auf den ersten Blick von den Noten, die man gemeinhin kennt. Es sind genau 15 Stufen und diese lassen sich in jeweils sieben Bereiche einteilen.

Der erste Bereich umfasst das „sehr gut“ und definiert sich daraus, dass die Anforderung durch die Leistung „in besonderem Maße“ entsprechen. Man hat es also wirklich gut gemacht. Man hat Wissen verstanden, es anwenden können und abstrakt gedacht. 15 ist hier die beste Note. Danach kommt die 14 und dann die 13. Alle sind „sehr gut“.

Die zweite Kategorie ist das normale „gut“. Die Leistung entspricht den gestellten Anforderungen. Man hat das Wissen also durchaus auch verstanden, aber noch nicht so gut, dass es wirklich fest sitzt und es reicht noch nicht für mehr, für einen Blick über den Tellerrand. Die Punkte 12, 11 und 10 sind hier vertreten.

Der dritte Bereich umfasst die Punkte 9, 8 und 7 und ist als „befriedigend“ bezeichnet. Allgemein entsprechen die Leistungen den Anforderungen. Man kann die Aufgaben also erfüllen, aber es fehlt doch reichlich am Feinschliff, am eigenständigen Denken, an der Anwendung.

6 und 5 Punkte kommen im Bereich „ausreichend“ und genau das ist es. Diese Punkte reichen noch aus, um einen Kurs in der Oberstufe zu bestehen. Die Mängel in den Lösungen und Leistungen sind deutlich erkennbar, aber es wird eingeräumt, dass die Mängel in einer absehbaren Zeit noch behoben werden können.

4 Punkte sind im Bereich des „schwach ausreichenden“ und das sollte nicht missverstanden werden. Der Kurs ist dann trotzdem nicht bestanden worden, aber man kann eine Tendenz nach oben erkennen. Doch kann man hier nicht mehr von Mängeln in den Leistungen und Anforderungen sprechen, sondern regelrecht von Einschränkungen. Man hat die Dinge fast nicht verinnerlicht und kann nur im mäßigen Bereich eine richtige Anwendung vorweisen.

3, 2 und 1 Notenpunkte sind „mangelhaft“ und weisen aus, dass zwar Grundkenntnisse vorhanden sind, doch die Anforderungen wurden verfehlt, nicht erfüllt oder verstanden. Man erkennt, dass Mängel noch in einer absehbaren Zeit ausgebessert werden können, wenn man sich auf die Grundkenntnisse stützt.

0 Punkte ist das absolute Aus und „ungenügend“. Die Anforderungen wurden klar verfehlt und die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass man nicht zugestehen kann, dass diese in absehbarer Zeit ausgebessert werden können. Auch kriegt man diese Notenpunkte, wenn man unentschuldigt fehlt.

Wie kann man es jetzt übersetzen?

Man kann die 15 Punkte und die Stufen in die Noten des jeweiligen Schulsystems übersetzen, wenn man weiß, wie es geht. Die 15 Punkte entsprechen genau den Notenstufen, wenn man die Plus- und Minusnoten mit dazu nimmt.

15 Punkte sind also eine 1+ und das entspricht in Rohpunkten 95 Prozent oder mehr. Und dann geht es weiter nach unten. 14 Punkte sind noch eine glatte 1 und mindestens 90 Prozent aber weniger als 95 Prozent. Und in dem Schema geht es weiter nach unten.

5 Punkte und damit glatt bestanden hat man mit einer 4 und 45 Prozent. 1 Punkt wäre eine 5- und die 0 Punkte eine glatte 6 und 0 Prozent.

Man sieht, dass es also recht einfach ist, die Notenpunkte in Noten umzurechnen. Man muss sich die Noten einfach aufgespalten in Plus und Minusnoten vorstellen und schon ist es ganz klar. Und man geht dann schrittweise nach unten. Wenn man weiß, dass 15 Punkte eine 1+ sind, dann kann man sich von dort aus orientieren.

Man gewöhnt sich schnell

Erstmal mag es kompliziert und umständlich wirken. Aber es ist so, dass man sich daran schnell gewöhnen wird, weil es sich gar nicht so sehr von den gewöhnten Noten unterscheidet. Und wenn es einem Hilft, kann man sich eine Tabelle erstellen, die dann hilft, wenn man eine Arbeit zurückbekommt und dann sehen will, was man hat und es auf die Schnelle wissen will. So hat man zuverlässig die genaue Note und kann sich freuen oder weniger freuen und sich beklagen. Aber es ist nicht schwer, wie man oben gesehen hat. Es ist eins zu eins übersetzbar.

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